Wieder muss die EU Google bestrafen wird auch nicht das letzte mal

Wieder muss die EU Google bestrafen wird auch nicht das letzte mal

EU bestraft Alphabet, Google’s Muttergesellschaft, für wettbewerbswidrige Praktiken auf Android-Geräten mit einer Geldbuße

Es ist wirklich kein Geheimnis, dass Android stark in die Google-Suche integriert ist. Google Now (bald Google Assistant) ist der primäre Sprachassistent, während die Google-Suche automatisch auf jedem Gerät mit verfügbarem Google Play Store enthalten ist. Laut Reuters bezahlt Google sogar Gerätehersteller, damit Google auch die einzige Suchanwendung auf Android-Geräten bleibt, wovon die Europäische Union so gar nicht begeistert ist.

Die EU-Kartellbehörden verlangen nun von Google’s Muttergesellschaft Alphabet, keine Fördergelder mehr für die ausschließliche Google-Suche auf Android-Geräten zu zahlen. Ein 150+ seitiges EU-Dokument fasst das gesamte Problem zusammen und besagt, dass Google die Hersteller für die Einhaltung der Bedingungen „nicht bestrafen oder bedrohen darf”. Klingt das irgendwie bekannt?

Die genauere Untersuchung der EU begann ursprünglich mit einer Beschwerde von FairSearch, einer Gruppe von Organisationen, die sich allgemein gegen das Google-Monopol bei Suchmaschinen wehrt. Zu den Mitgliedern von FairSearch gehören TripAdvisor, Oracle, Expedia, Nokia und andere.

Die Höhe der Geldbuße wurde noch nicht festgelegt, aber Reuters nimmt an, dass sie auf die Gesamteinnahmen von AdWords in Europa , Play Store-Einkäufen, Google-Suchprodukt-Anfragen und In-App-Anzeigen basieren könnte.

Auch wenn ich mir sicher bin, dass viele Internetnutzer die Google-Suche bevorzugen, gibt es allerdings auch gute Alternativen wie duckduckgo.com, einer fantastischen Suchmaschine, die nicht mit Anzeigen überflutet ist und zudem auch kein Browserverhalten verfolgt. Dennoch kann man Googles Monopol der Online-Suche auch nicht leugnen. Jedes einzelne SEO-Unternehmen ist davon überzeugt, dass ein bestimmter Rang bei der Google-Suche eine Website, ein Unternehmen oder ein Produkt entweder hoch rausbringen, oder tief stürzen lassen kann.

Ich denke jedoch, dass es an der Zeit ist, sich diesem RIESIGEN Unternehmen zu stellen, vor allem bei all den guten Alternativen da draußen.

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